Professorinnenprogramm

Vielseitig, herausfordernd und oft ungewiss zeigen sich wissenschaftliche Karrierewege. Mit Mut, Neugier und Optimismus gestalten exzellente Frauen ihren Weg in akademische Spitzenfunktionen.

An der Universität Greifswald ist der Professorinnenanteil in den zurückliegenden 10 Jahren deutlich von 18% auf rund 30% angestiegen. Ein Erfolg zu dem auch die Beteiligung an den vorherigen Förderphasen des Professorinnenprogramms beigetragen hat.

Mit dem Start des Professorinnenprogramms 2030  (PP 2030) setzt die Universität Greifswald auf eine weitere dynamische Erhöhung des Professorinnenanteils in Richtung Parität.

Das Bund-Länder Programm möchte einen Beitrag leisten, um die Gerechtigkeitslücke zwischen Männern und Frauen in Forschung und Wissenschaft zu schließen.


Zentrale Programmziele des PP 2030 

  • Steigerung des Frauenanteils in Richtung Parität
  • Förderung von Karriere- und Personalentwicklung für Wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Professur
  • nachhaltige Verbesserung der Repräsentanz von Frauen auf allen Qualifikationsstufen
  • Stärkung einer gleichstellungsfördernden und geschlechtergerechten Hochschulkultur

Mehr Informationen über neue Schwerpunkte des PP 2030 an der Universität Greifwald und Fördermöglichkeiten finden Sie bald auf dieser Seite.


Förderungen – für Wissenschaftlerinnen


Meilensteine - Professorinnenprogramm im Rückblick

2024

  • Ende der Förderung im September 2024 an der Universität Greifswald.
  • Professorinnenanteil 2024: gestiegen auf 29,74 % (bei Universitätsmedizin 31,2 %).
  • Gleichstellungskonzept für Parität positiv evaluiert – bildet die Grundlage für das Professorinnenprogramm 2030.

2023

  • Gremienengagement:
    • Seit 2020 erhielten 53 Wissenschaftlerinnen (von der Doktorandin bis zur Professorin) einen Ausgleich für besonderes Gremienengagement.
  • Gleichstellungskonzept für Parität:
    • Zum ersten Call am 31.08.2023 eingereicht und Positive Begutachtung des Konzepts.

2022

  • Ziel erreicht: Steigerung des Professorinnenanteils auf ca. 27 %, im Einklang mit dem bundesweiten Trend.
  • PP III-Programm:
    • Unterstützt vielfältige gleichstellungsfördernde Maßnahmen.
  • Gremienarbeit:
    • Förderung von Frauen in Hochschulgremien bereits zum dritten Mal ausgeschrieben.
  • Individuelle Unterstützung:
    • Wissenschaftlerinnen erhalten studentische Hilfskraftstunden zur Entlastung.

2021

Gleichstellungsfördernde Maßnahmen der Uni Greifswald:

  • Leadership-Programm für Professorinnen: Coaching & Seminare zur Entwicklung von Führungskompetenzen
  • Entlastung in der Gremienarbeit: Bereitstellung eines studentischen Hilfskraftstunden-Pools | Zielgruppe: Besonders belastete Professorinnen sowie Wissenschaftlerinnen in Promotion und Postdoc
  • Maßnahmen zur Gewinnung neuer Professorinnen: Einrichtung eines Stellenpools zur Verbesserung der Forschungsbedingungen | Attraktivitätssteigerung von Professuren durch bessere Ausstattung mit Qualifikationsstellen | Ziel: Erhöhte Wettbewerbsfähigkeit der Universität in Berufungsverfahren.

2020

  • Erfolgreiche Teilnahme der Universität Greifswald am Professorinnenprogramm III (PP III).
  • Daraus resultierend: Zwei neue Förderprogramme für Wissenschaftlerinnen eingeführt.
  • Leadership-Programm für Professorinnen startete Sommersemester 2020.

2019

  • 2018: Erfolgreiche Bewerbung im ersten Call des BMBF-Programms, als einzige Hochschule in MV.
  • 2018–2019: Drei Professorinnen neu berufen – Fördervoraussetzung erfüllt.
  • Seit 2019: Finanzierung von drei Regelprofessuren und zusätzlichen Gleichstellungsmaßnahmen (z. B. Leadership-Programm, Entlastung bei Gremienarbeit).

Aktuelles

Kontakt

Anett Stolte

Koordinatorin des Professorinnenprogramms ­

Domstraße 11, Eingang 4­

17489 Greifswald­

Tel.: 03834 420 1145

anett.stolte1uni-greifswaldde

DLR-Projektträger

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